Unser zweiter Tag in Amsterdam

Hier kommt der zweite Teil unseres kleinen Amsterdam Trips. Ich habe das lieber auf zwei Teile aufgeteilt, damit ihr nicht von den Bildern überflutet werdet. Den ersten Teil findet ihr hier. Den zweiten Tag sind wir etwas ins Hamsterrad geraten. Wir wollten uns treiben lassen, hatten aber so viel was wir machen wollten, dass die so ersehnte Entspanntheit etwas flöten gegangen ist. Und das obwohl mein Herzmann doch Geburtstag hatte!

Gestartet haben wir unseren Tag mit Kuchen und Kerzen gemütlich im Bett und sind dann zum Frühstücken ins Ree7 gegangen. Ein wirklich charmantes, kleines Café direkt neben dem Pluk. Die Cafés waren sich sowieso sehr ähnlich.
Das Ree7 ist auf drei Ebenen aufgeteilt. Man konnte ganz unten, mittig oder auf einer Empore sitzen. Wir saßen natürlich wieder oben, denn ich liebe ja Hochebenen. Leider war beim Frühstück vieles ausverkauft, was wir gerne bestellt hätten.  Das Frühstück war für den Preis auch echt sehr lütt. Für Kaffee und Kuchen während des bummelns aber wirklich zu empfehlen. Die Bedienung war super nett und das Ambiente mit der Mischung aus Echtholz und Backstein auch genau mein Ding!

Als wir dann gemütlich durch die 9 Stratjen bummeln wollten, hatten wir eigentlich hunger und waren dann auf der Suche nach einem richtig richtig guten Platz. Mit guten Essen, nettem Ambiente und gemütlichen Chillmöglichkeiten. Unsere Zeitschriften vom Flughafen im Gepäck, waren die Ansprüche ziemlich hoch. Das hat es uns nicht gerade einfach gemacht. Fündig geworden sind wir nicht so recht. Auch wenn man überall von zahlreichen, netten Cafés liest, hat es bei uns mit einem Sandwich vom Supermarkt geendet. Unser leckeres Essen und gemütliches Café wollten wir dann auf einen Nachmittag in De Pijp verschieben. Nach dem wir dort 20 min hingeradelt sind, waren leider auch dort etwas ernüchtert. Eigentlich wollte ich zu Sir Humus, von dem wir vorher eingiges gelesen hatten, aber eigentlich mögen wir beide gar nicht so gerne Humus und haben uns daher dagegen entschieden. Dort wo wir dann ankamen, war gerade Markt und alles war gerammelt voll. Da war irgendwie der Wurm drin.

Wir haben uns dann entschieden noch mal zum Apartment zu fahren und uns ganz in Ruhe was cooles zum Dinner rauszusuchen und dort gezielt hin zu fahren. Und das, yippeah yeah, war dann auch wirklich ein Erfolg! Die Bar Moustache am östlichen Ende des Grachtengürtels war so gemütlich und stilvoll, dass wir uns gleich wohlgefühlt haben. Der Service war super und das Essen der Hammer! Ich habe mich wieder mal ganz fancy an etwas besonderes gewagt und Muscheln gegessen. Vom Preisniveau war es zwar teuerer als in Hamburg, aber noch okay für Amsterdam.

Diesen und viele andere gute Tips hatten wir aus unserem Reiseführer von My little black book, den uns unser Host hingelegt hatte. Die Amsterdammerin Anne de Buck zeigt dort ihr Lieblingsplätze und Touren durch die Stadtteile. Bisher gibt es den Reiseführer in Buchform nur für Amsterdam, aber auf ihrer Page findet ihr noch viele andere coole Highlights, zum Beispiel für Berlin. Schaut doch mal hier.

Abschließend kann ich sagen, dass ich unbedingt noch mal wieder kommen möchte. Und dann möchte ich auf einem Hausboot wohnen. Das Thema Wohnen beschäftigt uns gerade sehr, da hat es mir die Vortstellung in einem dieser wundervollen Grachtenhäuser, oder gar in einem Hausboot, zu wohnen wirklich angetan. Auch wenn ich die Zweisamkeit mit meinem Herzmann sehr genossen habe, würde ich es lieben die leuchtenden Augen der Löwen zu sehen, wenn wir mit ihnen auf einem Boot schlafen. Wie schnell man ins Träumen gerät und sich vorstellt man würde hier wohnen, mit seinem Fahrrad durch die Gegend radeln und ein leichtes und lässiges Leben haben. Mit diesen Gedanken bin ich nun wieder Zuhause an meinem Schreibtisch und freue mich irgendwann mal wieder in diese Welt einzutauchen, vielleicht mit dem Löwen, wenn sie etwas größer sind.

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