Hamburg erleben // 10 super Tierpark Hagenbeck Tipps

Das wir sehr oft im Tierpark Hagenbeck sind, ist wohl kein Geheimnis mehr. Schon oft habe ich euch auf Instagram an unseren Zoobesuchen teilhaben lassen.  Auch der Tierpark an sich ist für alle Hamburger sicher kein Geheimtipp. Trotzdem möchte ich in meiner „Hamburg erleben“ Reihe unbedingt davon berichten.
Wir lieben es, vor allem in der Woche, die Nachmittage im meist leeren Tierpark zu verbummeln. Sogar bei gutem Wetter ist es nie so voll wie am Wochenende und man kann sich ganz entspannt treiben lassen.

Entspannte Nachmittage

Wir gehen schon in den Tierpark seit die Jungs ganz klein sind, denn ehrlich gesagt, sind mein Herzmann und ich auch vor den Kindern schon gerne in den Tierpark gegangen. Ein Ausflugsziel an dem wir alle Spaß haben also. Unsere Tierpark Besuche haben sich allerdings ganz schön verändert. Früher sind wir Hand in Hand durch gebummelt, haben bei Tieren die wir spannend fanden Ewigkeiten verbracht, gequatscht, beobachtet und gesnackt. Wir haben vor uns hin geträumt und uns vorgestellt später mit unseren Kindern die Tage hier zu verbringen.
Heute gucke ich mir manchmal kinderlose Paare im Tierpark an und erwische mich bei dem Gedanken, was die denn hier wollen. Der Tierpark ist zum absoluten Kinderprogramm geworden. Wir ermahnen uns, die Löwen nicht zu hetzen, sondern in ihrem Tempo durch den Park zu bummeln. Wir ziehen dabei mit unserer Futtertüte von Gehege zu Gehege und freuen uns, wenn der Hase das Grünzeug mumpelt, das die Jungs ihm aufgeregt durch den Zaun gesteckt haben.

Unsere Löwen haben von Anfang an eine große Faszination für Tiere und ich finde es toll, ihnen die Tiere so näher zu bringen. Klar, irgendwann ist es an der Reihe ihnen zu erklären, dass Elefanten eigentlich in Afrika wohnen und Kängurus in Australien durch die Wildnis hüpfen. Aber für den Moment finde ich es eine tolle Möglichkeiten die Neugierde der Jungs  auf Tiere zu fördern.
Damit die Zoobesuche für uns so stressfrei wie möglich sind,  haben wir ein paar Tipps und Tricks entwickelt, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Unsere 10 Tierpark Hagenbeck Tipps für einen entspannten Ausflug

1.) Alle Tiere haben Hunger!

Bei den Jungs geht es hauptsächlich ums füttern. Die Jungs lieben es, die Tiere zu füttern und haben zeitgleich immer etwas Angst, gerade vor den großen Tieren. Ohne genügend Tierfutter geht bei uns also nichts. Im Tierpark kann man kurz hinter dem Eingang gegen eine Spende kleingeschnittenes Gemüse für die Tiere kaufen. Das ist schon mal super, wenn wir es mal nicht schaffen vorher etwas zu besorgen. Aber leider ist da auch kein Verlass drauf, manchmal haben die schon zu oder sind „ausverkauft“. Daher bringen wir eigentlich immer Gemüse mit.
Äpfel und anderes Obst lassen wir wegen des hohen Fruchtzuckers lieber weg. Denkt immer daran, dass die Gesundheit der Tiere vor eurem Futterspaß steht. Wenn ich manchmal sehe, wie Kekse, Weißbrot oder Salzstangen verfüttert werden, könnte ich ausflippen.
Möhren haben die Tiere meistens schon etwas über, daher bringen wir davon immer nur ein paar für die Elefanten mit. Mit unseren Gemüseabfällen aus dem Supermarkt können wir uns hingegen immer beliebt machen. Kohlrabi- oder Kohlblätter, Salatblätter und das Möhrengrün sind sehr beliebt bei Hasen, Ziegen, Lamas und Elefanten.

2) Lamas statt Ziegen

Viele Kinder lieben die Ziegen und das begehbare Gehege. Deswegen ist dort auch immer ordentlich was los. An einem sonnigen Samstag sind die Tiere schnell völlig übersättigt und wenn es leer ist sind sie oft aggressiv und stürmisch. Ich mag die Ziegen daher nicht. Wir haben für uns eine super Fütter-Alternative gefunden: Die Lamas (Alpakas) sind sehr dankbare Abnehmer von Grünzeug und wenn man zur dritten Bank am hinteren Ende des Geheges geht, dann hat man es richtig ruhig und muckelig. Wir machen hier auch oft eine kleine Picknick Pause.
Nummer 60 im Plan

3) Tierpark im Kindertempo

Viel zu selten kann man die Kinder so in ihrem Tempo machen lassen. Sie einfach laufen und streunern lassen ohne auf Autos, Fahrräder oder hetzende Menschen zu achten. Im Hagenbecks Tierpark geht das super, solange man selber keinen Stress hat, alle Tiere sehen zu wollen. Denn dafür braucht man selbst bei straffem Tempo einen ganzen Ausflugstag.
Auch Stöcker, Steine, Enten und Pflanzen sind hier für die Löwen oft Gründe 10 min nicht von der Stelle zu kommen und ich muss selber aufpassen, dass ich dann nicht ungeduldig werde. Am Abend zu Huase merke ich dann immer, wie gut uns allen das getan hat. Lasst die Kinder durchs Leben bummeln, wo, wenn nicht hier!

4) Unsere Jahreskarte

Ja, der Tierpark ist mit rund 20€ für einen Erwachsenen echt teuer. Kinder bis 4 Jahre sind zum Glück noch kostenfrei. Beim Tierpark kann ich aber auch gut nachvollziehen, wo das Geld hin geht. Ich zahle lieber etwas mehr und habe dann das Gefühl, dass es den Tieren gut geht.
Wir haben uns entschieden 100€ für eine Jahreskarte zu investieren und würden es immer wieder tun. Durch die Jahreskarte können wir den Tierpark viel entspannter nutzen. Wir haben keinen Stress bei jedem Besuch alle Tiere zu sehen und gehen oft auch nur für 3 Stunden. Im letzten Jahr waren wir mindestens einmal die Woche. Sogar im Winter und bei Nieselwetter.

5) Regentage im Zoo

Solange es nicht ununterbrochen regnet ist der Tierpark wirklich eine feine Sache. Man kann viele der Tiere nämlich auch in ihren Häusern besuchen. Diese liegen allerdings häufig etwas versteckt. Also seid nicht enttäuscht, wenn wenig Tiere draußen sind, sondern haltet Ausschau nach den Häusern.  Da kann man bei Regenschauern oder um sich aufzuwärmen dann immer kleine Pausen machen. Mit `nem Tee in der Thermoskanne sind das super kleine Picknickplätze und es gibt trotzdem was zu gucken. Meist sind die Tiere in den Häusern einem noch viel näher als in den Außengehegen. Im Orang Utan Haus (Nr. 70 im Plan) kann man super gucken und es gibt sogar Eis, Kaffee und Toiletten.

Häuser die wir besonders mögen:
Das Haus der Nasenbären, Pelikanen und Zwerghirschen mit der Nummer 10
Das Haus der Giraffen ist gegenüber der Pferde mit der Nummer 29
Das Haus der Otter und der Paviane zwischen der Nummer 11 und 13
Das Haus der Kängurus und Papageien bei der Nummer 19

6) Das Eismeer

Nehmt euch Zeit für das Eismeer und sucht euch dafür vielleicht extra einen Regentag aus. Wenn man sich Zeit lässt kann man im Eismeer Stunden verbringen. Das Eismeer ist eine Unterwasserwelt in der man durch ein Tunnelsystem geht und die großen Wasserbecken von Innen besuchen kann. Ist euch schon mal ein Walross vor der Nase lang geschwommen? Echt beeindruckend!
An sonnigen Tagen gehen wir am liebsten ganz zum Schluss unseres Tierparkbesuches zum Eismeer und gucken nur von draußen, ohne in die Wasserwelt hinein zu gehen. Die Abendsonne glitzert auf dem Wasser und meist hat man Glück und die Walrösser und Seerobben sind richtig aktiv. Um einen herum ist es dann meist schon ziemlich still. Die Ruhe und die Abendsonne sind ein perfekter Ausklang.
Nummer 39 im Plan

 

7) Liebster Pausenplatz – auch wenn es voll ist

Wenn es an einem sonnigen Wochenende brechend voll im Tierpark ist, freue ich mich immer, dass wir die Schleichwege und die einsamen Bänke kennen. Unseren Lieblings- Pausenplatz möchte ich euch verraten. Er ist super, weil die Ecke etwas ab vom Weg ist und die Kinder etwas Platz zum Hampeln haben, ohne immer im Weg rum zu turnen. Außerdem kann man dort super unbeobachtet Pause machen, während man selber super beobachten kann. Man hat einen tollen Blick auf die Zebras und Strauße, während man im Schatten der Bäume seine Stulle mumpelt. Die Ecke mit den zwei Bänken liegt auf dem Plan bei der Nummer 46 und ist grob in der Nähe des Eismeeres.
Nummer 46 im Plan

8) Giraffen Fütterung

Es gibt viele Fütterungen bei denen die Tierpfleger etwas über die Tiere erzählen. Das finde ich immer super spannend. Leider ist es meist megavoll, sodass ich kleiner Mensch eh nichts sehen kann und die Kinder schon gar nicht.  Bei den Giraffen gibt es im Sommer immer Futterzeiten, bei denen man die Tiere dann selber mit Blättern füttern kann. Da geht man dann auf einen kleinen Turm und schwupps kann man der Giraffe in die Augen gucken, während sie einem die Blätter aus der Hand frisst. Diese Fütterung finde ich absolut empfehlenswert, ist aber nur am Wochenende um 12 Uhr.
Nummer 51 im Plan

9) Auf dem Ziegenberg

Wusstet ihr, dass man auf den Berg der Bergziegen klettern kann? Er hat im Inneren eine Treppe hinauf. Oben angekommen hat man einen grandiosen Blick über die Gehege und manchmal trifft man auch die ein oder andere Ziege.
Treppenaufgang zwischen Nummer 53 und 26

10) Unsere Lieblingsroute

Ich habe euch unsere Lieblingsroute hier mal in den Plan des Tierparks eingezeichnet. Wir starten eigentlich meistens bei den Elefanten und gehen dann immer der roten Route entlang. In den Sommermonaten sind die Elefanten meist von ca. 11 – 16 Uhr draußen und man kann sie am Außengehege super füttern.

hagenbecks tierpark

Den Plan zu unserer Lieblingsroute könnt ihr euch hier runterladen.

Geht ihr auch so gerne in den Tierpark?
Wenn ihr noch andere besonders schöne Ecken oder geheime Winkel kennt, freuen wir uns auch über eure Tipps und Erfahrungen!

Alle Information zu Preisen, Öffnungszeiten, Fütterungszeiten und allem Anderen bekommt ihr auf der Homepage des Tierparks
www.hagenbeck.de

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